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Vorstellung Neuer Shuttlezug: Ulm – Melzo im Nachtsprung„Die prosperierenden Regionen Süddeutschland und Norditalien sind besser verbunden“, gab Markus Riethe, Direktor des Regionalverbands Donau-Iller (RVDI) in Neu Ulm den Startschuss für einen neuen Shuttlezug der Intercontainer-Interfrigo SA. Dieser verkehrt ab jetzt zwei Mal und ab Mitte Juni drei Mal wöchentlich im Rundlauf zwischen den Terminals Ulm/Dornstadt und Melzo in der Nähe von Mailand mit Stopp im schweizerischen Niederglatt. Im Sinne des EU-Projektes AlpFRail schließt sich damit eine weitere Lücke im alpenquerenden Güterverkehr. „Bis jetzt führte der Weg nach Asien über die Nordhäfen und um Europa herum“, so Martin Samain, Refrerent für Wirtschaft und Siedlungsplanung beim RVDI. „Der direkte Weg über die Alpen ist rund drei Tage schneller und senkt den CO2 Ausstoß pro Kilometer von 84 auf 50 Tonnen.“ Der Shuttle verlagert jährlich rund 6.600 LKW-Fahrten auf die Schiene. „Wir können alles ausser Rollende Landstraße“, fasst Enrique Rivas, Director der Intercontainer Business Unit West sein Angebot für Container, Wechselbrücken und Sattelauflieger bis zu einer Ladehöhe von 380 und geplant 386 Zentimeter zusammen. Als Pionier auf der Strecke präsentierte er den rund 30 Teilnehmern einen Fahrplan mit vorläufigen Lade- und Bereitstellungszeiten bedingt durch eine Streckensperrung bei Friedrichshafen. „Nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben wir ein richtungsweisendes und zukunftsfähiges Produkt“, bekräftigte Bart Van der Cruysse, Managing Director bei Intercontainer das Potenzial des trinationalen Shuttlezuges, den die SBB Cargo in Kooperation mit DB Schenker Rail und Trenitalia produziert.
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